Unbefristete Streiks gehen nach Pfingsten weiter

Die Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kitas, sowie viele Beschäftigte der sozialen Dienste befinden sich seit Montag, dem 11. Mai dauerhaft im unbefristeten Arbeitskampf.

Nach einer nunmehr 2-wöchigen Streikphase liegt weiterhin kein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber vor, sie drücken sich weiter vor ihrer Verantwortung und sitzen den Streik auf dem Rücken von Eltern und Kindern aus, so Mechthild Schratz, Geschäftsführerin des ver.di Bezirks Linker Niederrhein.

Am 20. Mai hat nunmehr die Streikdelegiertenkonferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für den Sozial-und Erziehungsdienst mit großer Mehrheit die Weiterführung des Arbeitskampfes nach Pfingsten beschlossen.

Wir hätten den Eltern und Kindern diese Strapaze gerne erspart, die Arbeitgeber haben es jederzeit in der Hand, den Streik durch ein verhandlungsfähiges Angebot zu beenden, so Schratz weiter.

ver.di appelliert weiterhin an die Eltern und alle vom Streik betroffenen: Lassen Sie nicht zu, dass die Arbeitgeber den Konflikt auf Ihrem Rücken austragen. Fordern Sie Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte und Fraktionsvorsitzende auf, ihren Einfluss beim Arbeitgeberverband zu nutzen.

Eltern und Kinder sind von ver.di eingeladen, an den Streikveranstaltungen teilzunehmen.

Ein Gedanke zu „Unbefristete Streiks gehen nach Pfingsten weiter

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Streiken ist schön und gut aber die Eltern nicht zu informieren das gestreikt wird ist eine Frechheit. Wir Eltern vom Kinderhort (Am Kinderhort) in Krefeld standen heute vor halb verschlossenen Türen. Für noch nicht mal 1/3 der Kinder konnte eine Notbetreuung organisiert werden. Und das wurde uns heute erst an der Tür des Kindergartens mitgeteilt. Sagen sie mir wie die Eltern so schnell eine andere Betreuung finden sollen und das für unbefristete Zeit. Das ist nicht fair den Eltern und Kindern gegenüber. Viele Kinder haben geweint weil sie nicht in den Kindergarten gehen durften. Da wir Eltern nichts von dem Streik wussten haben wir die Kinder darauf vorbereitet das sie wieder in den Kindergarten gehen dürfen und dann die Enttäuschung das sie wieder mit nach Hause mussten. Sowohl Sie als auch die Stadt trägt diesen Streik auf den Rücken der Eltern und Kinder aus. Für viele Eltern ist das eine starke finanzielle Belastung. Die Eltern werden in den Streik nicht mit einbezogen und die Stadt Krefeld sagt im Vorfeld das sie die Beiträge nicht zurück zahlt. Sagen sie mir doch bitte was dieser Streik in Krefeld dann nutzt, wenn wir Eltern noch nicht mal die Beiträge zurück bekommen.

    Nicht alle Eltern können sich einfach frei nehmen oder haben Verwandte die aufpassen können. Wissen sie eigentlich was das für ein Druck für die Eltern ist ? Und auf die Stadt lasstet kein Druck denn die verdienen auch noch Geld mit dem Streik.

    Vielleicht sollten sie als Gewerkschaft die Eltern in Krefeld mal besser informieren und nicht einfach von heute auf morgen (OHNE VORANKÜNDIGUNG) weiter streiken. Vielleicht haben sie in Ihren Reihen auch einen Anwalt der uns Eltern in Krefeld hilft die Stadt (als Sammelklage) zu verklagen um den Elternbeitrag zurück zu fordern. Denn durch die Streiks haben wir Eltern schon genug finanzielle einbußen und sich dann noch einen Anwalt leisten ?

    Denken sie doch bitte einfach mal daran was sie uns Eltern mit diesen unbefristeten Streiks antun. Wir Eltern haben verständnis dafür das gestreikt wird, aber unbefristet und ohne Vorankündigung ? Das ist einfach nicht gerecht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Judith Knorr

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