Tarifergebnis im Wach- und Sicherheitsgewerbe

Löhne steigen um 70 Cent bis 1,30 Euro

Nach stundenlangen Sondierungsgesprächen haben die Tarifvertragsparteien des Wach- und Sicherheitsgewerbes von Nordrhein-Westfalen am späten Abend (5.2.) eine Einigung erzielt. Vorbehaltlich einer Mitgliederbefragung der Gewerkschaft ver.di bekommen die 34.000 Beschäftigten der Branche jeweils in zwei Schritten bis 2016 zwischen 70 Cent und 1,30 Euro mehr pro Stunde.

„Wir sind dem Ziel, die Sicherheitsbranche tarifpolitisch neu aufzustellen, einen großen Schritt näher gekommen“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Andrea Becker. Die Tarifkommission der Gewerkschaft stimmte dem Kompromiss am Abend mehrheitlich zu. Am nächsten Freitag (13.2.) soll das Ergebnis der Mitgliederbefragung vorliegen. Weitere Warnstreiks an den Flughäfen in NRW sind dadurch abgewendet worden.

Rund 70 Prozent der Beschäftigten der Branche sind in der untersten Lohngruppe. Hier wird der Stundenlohn von neun Euro in zwei Schritten um 70 Cent (7,6 Prozent) angehoben. Die Waren- und Personalkontrolle an den Flughäfen bekommt insgesamt 12 Prozent mehr. Die Passagierkontrolle steigt bis 2016 um 8,63 Prozent auf 16 Euro Stundenlohn. Vereinbart wurde eine Laufzeit des Tarifvertrages bis zum 31.12.2016.

In Hamburg, Niedersachsen und Baden-Württemberg verhandelt ver.di zurzeit ebenfalls für die Beschäftigten der Branche.

V.i.S.d.P.:

Günter Isemeyer

Pressesprecher

Abteilungsleiter Kommunikation

ver.di NRW

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