Krefelder Beschäftigte setzen sich weiter für die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe ein

Auch in der derzeitigen Schlichtungsphase machen die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst weiter auf Ihre Situation aufmerksam. „Die Beschäftigten haben Eltern und Krefelder BürgerInnen über die Entstehung der jetzigen Situation informiert und für ihre Forderung nach einer finanziellen Aufwertung aller Berufe des Sozial- und Erziehungsdienstes viel Zuspruch erhalten“, sagt ver.di Gewerkschaftssekretär Fabian Gödeke.

Am 16.06. haben die Beschäftigten im Krefelder Stadtwald bei einer kreativen Aktion zahlreiche Kinder geschminkt und sind mit Krefelder BürgerInnen ins Gespräch gekommen. Hierbei haben die Beschäftigten deutlich gemacht, dass ihnen die Arbeit mit Kindern am Herzen liegt, sie dafür aber nicht auf eine angemessene Entlohnung verzichten wollen.

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Vor der am 18.06. stattfindenden Ratssitzung möchten die Beschäftigten die städtischen Ratsmitglieder zur Unterstützung Ihrer Forderungen aufrufen. „Die Eingruppierungsmerkmale für den Sozial- und Erziehungsdienst stammen aus dem Jahr 1991. Seitdem haben sich die Berufsbilder in diesen Bereichen massiv gewandelt, ohne dass eine finanzielle Aufwertung dieser Berufe stattfand. Deshalb appellieren die Beschäftigten an die Ratsmitglieder, sich im Rahmen ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung für die finanzielle Aufwertung aller Berufe des Sozial- und Erziehungsdienstes einzusetzen“, verdeutlicht Gödeke.

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