Sozialwahlen 2017: Mehr Transparenz

Im Frühjahr finden die Sozialwahlen statt, mit 50 Millionen Wahlberechtigten immerhin die drittwichtigsten Wahlen der Republik. Ende April werden die Wahlunterlagen für diese Briefwahl verschickt, bis zum 31. Mai sollten die ausgefüllten Unterlagen wieder zurück zu den Sozialversicherungsträgern geschickt werden. Ausnahme ist die Barmer, hier ist der Wahltermin für die Versicherten der 4. Oktober. Weiter:

(Erstveröffentlichung am 27.2.2017)

Rente: Reicht nicht!

Die Bundesregierung hat Renten-Reformen angekündigt. Das sinkende Rentenniveau und die zunehmende Armut im Alter sowie bei Erwerbsminderung aber packt sie nicht an. An die entscheidende Stellschraube für Verbesserungen bei der Rente, die Stärkung der Gesetzlichen Rentenversicherung, will die Koalition nicht ran. Wirtschaftspolitik aktuell:

Sozialwahlen stehen 2017 an

ver.di-Logo der Sozialversicherungswahlen 2017

2017 stehen die nächsten Sozialwahlen an. Die Bundesbeauftragte für die Sozialwahlen 2017 hat im Herbst 2015 ihr Amt angetreten – der Startschuss für die Vorbereitungen auf die Wahl.
ver.di wird sich wieder bei vielen Trägern der Sozialversicherung – bei Renten-, Kranken- und Unfallversicherung – mit eigenen Listen und auf gemeinsamen Listen mit anderen DGB-Gewerkschaften zur Wahl stellen. Weiter:

Die gesetzliche Rente stärken!

Die Leistungskürzungen in der Rente der letzten 20 Jahre schlagen immer stärker durch. Das Rentenniveau, also die Rente im Verhältnis zum durchschnittlichen Bruttoentgelt, lag vor 15 Jahren noch bei rund 53 Prozent. Seitdem ist es immer weiter gesunken. Neue Daten der Bundesregierung zeigen: Wenn jetzt nicht gehandelt wird, dann fällt es bis 2045 auf 41,6 Prozent. ver.di fordert, dass das Niveau der gesetzlichen Rente stabilisiert und wieder erhöht wird. Weiter:

Kurswechsel: Stärkt die gesetzliche Rente!

„Das Thema Rente geht alle an – wir werden nicht locker lassen, bis sich die Politik auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zubewegt. Wir brauchen ein Rentenniveau, das für alle, die über viele Jahre von ihren Löhnen Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, im Alter ein Leben in Würde gewährleistet“, sagt Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender. Weiter: